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E-Commerce Ungefähre Lesedauer: 20 min · 19.08.2026

Was kosten Onlineshop-Pakete wirklich — und was den Preis hebt

4.500 € ist eine echte Zahl, aber nicht die einzige. Was den Preis von Basic auf Pro hebt, was ihn nicht hebt, und wann die Miete eine Untergrenze ist und kein Versprechen.

Illustration: ein Browserfenster mit Münzen und einer Rechnung in der Mitte — der Shop-Preis gegenüber dem, was nach dem Start bleibt.

4.500 € ist eine echte Zahl, aber nicht die einzige. Was den Preis von Basic auf Pro hebt, was ihn nicht hebt, und wann die Miete eine Untergrenze ist und kein Versprechen.

Ein Kunde öffnet das Angebot, sieht 4.500 € und stellt die Frage, die fast alle stellen: Was kosten Onlineshop-Pakete? Die Antwort, die er erwartet, ist eine Zahl, aber die Zahl, mit der er danach lebt, ist eine andere — die, die bleibt, wenn Lager, zweite Sprache oder die Buchhaltungsrechnung zu dem hinzukommen, was die Basic-Version bewusst draußen lässt. Dieser Artikel handelt davon, was diese Differenz erzeugt, und davon, wann sich die Differenz nicht zu kaufen lohnt, weil die günstigste Zeile, die nicht zum Prozess passt, nach dem Start der teuerste Fehler wird, den Sie in diesem Projekt machen können.

Drei Preise, die schon geschrieben stehen — und was sie nicht sind

Auf unserer Seite zur Onlineshop-Entwicklung stehen drei Zeilen, und sie sind nicht hinter „nach Vereinbarung“ versteckt: Die Basic-Version kostet 4.500 € als Einmalzahlung, die Pro-Version kostet 9.500 € als Einmalzahlung, die Miete beginnt bei 130 € im Monat plus 600 € für die Einrichtung und ist nur auf Laravel zusammen mit unserem Hosting verfügbar. Die Karte darüber sagt „ab 4.500 €“, weil das der günstigste veröffentlichte Einstieg ist, nicht weil Basic selbst eine Untergrenze wäre, und diese Zahl in ein „ab“ zu verwandeln heißt, aus einer Preisliste ein Versprechen zu machen, das wir nicht gegeben haben. Basic ist 4.500 €; die Miete ist die Zeile, der das „ab“ wirklich gehört.

Alle drei Zeilen sind Richtwerte und zzgl. MwSt, und ein genaues Angebot erstellen wir nach Klärung des Umfangs innerhalb von fünf bis zehn Werktagen — dieser Satz steht unter der Preisliste nicht als Höflichkeit, sondern als Grenze zwischen veröffentlichtem Orientierungspreis und Vertrag. Bei der Pro-Version gibt es noch eine Zeile, die oft überlesen wird: Die Zahlung lässt sich über bis zu zwölf Monate aufteilen, mit einer Ratengebühr von fünfzehn Prozent der Vertragssumme und mit einer privaten Bürgschaft, und läge der Vertrag genau bei 9.500 €, würde die Gebühr daraus 10.925 € machen. Das ist ein Rechenbeispiel mit dieser Summe, keine neue Preislistenzeile, und ohne Bürgschaft gibt es diese Ratenzahlung überhaupt nicht.

Diese drei Preise gehören zum Shop-Produkt, nicht zu allem, was wir verkaufen, und Produkte hier zu vermischen ist dasselbe, wie den Warenkorb eines Shops mit einem System zu vergleichen, in dem es gar keinen Warenkorb gibt. Ein Laravel-System mit festem Umfang beginnt bei 8.000 € und ist eine andere Ware: ein System, in dem der Prozess von Grund auf neu entsteht, kein Shop mit Katalog, Warenkorb und Kasse. Der Stundensatz von 50 € gehört zu diesem anderen Produkt, zur Arbeit nach Zeit und Material mit einem Bericht jeden Monat, nicht zu einem Aufschlag, mit dem sich Basic nachbessern ließe, bis daraus ein System wird. Die Infrastruktur-Miete beginnt bei 45 € im Monat und ist eine eigene Seite, nicht die dritte Spalte des Shop-Pakets; die Entwicklung von WordPress-Websites beginnt bei 2.500 € und ist ein anderer Gegenstand, der zu dieser Frage nicht gehört.

Wer diese Zeilen wie eine Speisekarte liest, wählt meist die günstigste und wundert sich danach, warum das Angebot anders aussieht, weil er eine Zahl gewählt hat und keinen Prozess. Wer die Onlineshop-Kosten dagegen wie eine Landkarte liest, fragt zuerst, welche der fünf in Basic fehlenden Zeilen er überhaupt braucht, und sieht erst dann auf die Zahl. Die zweite Lektüre ist die, für die dieser Artikel geschrieben ist, denn die erste ist auf der Leistungsseite schon erledigt, und sie braucht keine dreitausend Wörter, um zu wiederholen, was dort bereits steht.

Was den Preis innerhalb von Basic hebt: fünf Zeilen, nicht die Kataloggröße

Weder die Plattform noch die Produktzahl trennen Basic von Pro, denn beide Versionen gibt es auf WooCommerce wie auf Laravel, und in beiden stecken unbegrenzte Artikelanzahl, die Zahlungsanbindung mit Makecommerce oder Stripe, die Suchmaschinenoptimierung und der Administrationsbereich. Die Differenz sind fünf Zeilen, die in der Basic-Liste als fehlend stehen: Lagermodul, Mehrsprachigkeit, B2B-Preisstufen und Integrationen, Rabattsystem und Datenmigration. Pro enthält sie alle, und der Mietumfang in der Preisliste ist derselbe wie bei Pro, nur mit Hosting, Updates und Wartung dazu, weshalb jemand, der mietet, um Pro zu umgehen, trotzdem den Pro-Umfang kauft, nur in einem anderen Rhythmus.

Diese fünf Zeilen sind es, die den Preis innerhalb des Shop-Produkts heben, denn jede von ihnen ist Arbeit, die jemand schreiben und prüfen muss, kein Aufschlag für eine modernere Technik. Ein Lagermodul heißt, dass der Bestand keine einzelne Zahl am Artikel mehr ist, sondern eine Wahrheit, die irgendwo anders lebt und die der Shop in der Sekunde abbilden muss, in der der Käufer den Knopf drückt — sonst können zwei Käufer die letzte Einheit gleichzeitig kaufen. Mehrsprachigkeit heißt nicht nur Übersetzung, sondern ein Katalog, in dem ein Artikel in mehreren Sprachen existiert, ohne die Adressen zu beschädigen, unter denen Google ihn schon findet. B2B-Preise heißen, dass zwei angemeldete Menschen zwei verschiedene Preise für dieselbe Zeile sehen, und ein Rabattsystem heißt, dass sich diese Preise weiter nach Menge, Zeitraum oder Warenkorb ändern, also nach Regeln, die der Shop selbst ausführen muss, statt dass der Käufer sie errät.

Die Migration ist die fünfte Zeile und meist die, die sich jemand als das Kopieren einer Datei vorstellt, obwohl Produkte, Kategorien, Kunden und die Bestellhistorie so umziehen müssen, dass die Adressen dieselben bleiben — sonst verschwinden genau die Positionen, für die der Shop schon mit der Zeit bezahlt hat. In der Pro-Version und in der Miete steckt diese Arbeit; in der Basic-Version nicht, und wir kalkulieren sie nach Datenmenge und Feldzahl gesondert, weil hundert Artikel mit einem Bild nicht dieselbe Arbeit sind wie siebenhundert Artikel mit Varianten, Kundengruppen und fünf Jahren Bestellhistorie. Wer selbst umzieht, setzt seine Zeit meist mit null an, bis er eine Woche damit verbracht hat, Felder zusammenzufügen, die in beiden Systemen gleich heißen und doch etwas anderes bedeuten.

Wir selbst raten meist dazu, mit Katalog, Zahlungen und Versand zu beginnen, live zu gehen und B2B-Preise, Rabattlogik oder das Lager erst dann zu ergänzen, wenn die ersten echten Bestellungen sichtbar sind — das ist kein Akt der Bescheidenheit, sondern ein Weg, Pro nicht für einen Prozess zu bezahlen, den der Shop nach drei Monaten noch gar nicht macht. Ist die zweite Sprache oder die zweite Preistabelle schon am ersten Tag nötig, dann ist Pro keine teurere Basic, sondern die richtige Zeile, und sie hinter Basic zu verstecken, damit das Angebot besser aussieht, bedeutet einen Streit nach dem Start, in dem beide Seiten technisch recht haben und beide unzufrieden bleiben. Ehrlichkeit ist hier billiger als ein Rabatt, den man hinterher wieder einziehen muss.

Was den Paketpreis nicht hebt

Die Kataloggröße hebt den Paketpreis nicht, weil unbegrenzte Artikelanzahl schon in der Basic-Version steckt, und ein Shop mit vierzig Artikeln und ein Shop mit viertausend kosten in dieser Zeile dasselbe. Was bei viertausend zu kosten beginnt, ist nicht die Zahl der Zeilen, sondern ob diese Zeilen auch im Lager, in der zweiten Sprache oder in der zweiten Preistabelle leben. Wer „großer Katalog“ hört und sofort „Pro“ hört, vermischt Umfang mit Prozess, und genau deshalb ist diese Vermischung teuer: Sie klingt vernünftig und lässt sich leicht verkaufen, auch an sich selbst.

Die Plattform hebt den Paketpreis ebenfalls nicht. Was kostet ein Onlineshop auf WooCommerce, und was kostet er auf Laravel? Dieselbe Zahl — und welche Wahl wann die richtige ist, haben wir in einem gesonderten Beitrag beantwortet; die Aufgabe dieses Artikels ist nicht, ihn umzuschreiben, denn dort steht schon geschrieben, was dieser nicht wiederholen darf. In der Preisliste liegen die Onlineshop-Preise für Basic bei 4.500 € und für Pro bei 9.500 € auf beiden Plattformen, weil die Arbeit bezahlt wird, nicht das, was darunter liegt. Was die Plattform entscheidet, sind andere Dinge: Die Mietzeile gibt es nur auf Laravel, die automatischen Kern-Patches liegen auf der WooCommerce-Seite, und wer Ihre nächste Änderung vornehmen darf, ist eine Frage des Codes, nicht der Zahlen dieses Artikels.

Der Kurieranschluss ist kein Lagermodul, obwohl beide Zeilen im Gespräch oft zu einer verschmelzen, weil beide das Verlassen der Ware aus dem Haus berühren. Die Schnittstelle von Omniva, DPD, Latvijas Pasts oder Venipak heißt, dass eine Sendung angelegt, verfolgt und an eine Packstation übergeben werden kann; das Lagermodul heißt, dass der Bestand in dem Augenblick wahr ist, in dem eine Sendung überhaupt angelegt werden darf. Im Onlineshop von Riga Lashes, den wir auf Laravel betreiben, sind das zwei verschiedene Dinge in einem Satz: Warenlager und Integrationen mit den Kurierdiensten, plus Zahlungen und ein Prozess, der bis zum Verpacken automatisiert ist. Beides zu vermischen heißt entweder, Pro zu überzahlen, wenn nur die Versand-Schnittstelle nötig ist, oder bei Basic mit Kurier zu bleiben und sich zu wundern, warum der Bestand im Shop nicht mit dem übereinstimmt, was im Regal steht.

Horizon, Jumis oder eine andere Buchhaltung stecken ebenfalls nicht in Basic, obwohl wir regelmäßig mit ihnen arbeiten und das auch dann wahr bleibt, wenn diese Zeilen im konkreten Vertrag fehlen. In der Preisliste enthält Basic spezialisierte Integrationen auf Anfrage, und das bedeutet ein Angebot, kein Geschenk, denn eine veröffentlichte Schnittstelle ist noch keine Integration: Jemand muss zusammenbringen, was der Shop ein Produkt nennt, mit dem, was die Buchhaltung als Artikelstammsatz führt. Lebt die Wahrheit über den Bestand in der Buchhaltung, dann ist diese Zeile beim Namen zu nennen und gesondert zu kalkulieren, nicht als Teil der 4.500 € zu imaginieren, sonst weichen Angebot und Erwartung schon vor dem ersten Sprint voneinander ab.

Bau gegen Miete: nur Untergrenzen

Die Miete wirkt günstiger, solange man sie nicht über Jahre addiert, und teurer, sobald jemand das Wort „ab“ vergisst. 130 € im Monat sind in fünf Jahren 7.800 €, plus 600 € Einrichtung, also ab 8.400 €, und das ist eine Untergrenze, keine Summe, weil die Miete bei 130 € beginnt und nicht dort stehen bleibt. Die Pro-Version kostet 9.500 € einmal, und das Hosting kommt dort getrennt dazu: Unsere Infrastruktur-Miete beginnt bei 45 € im Monat, also ab 2.700 € in fünf Jahren, zusammen ab 12.200 €, und die Updates der Anwendung stecken darin noch nicht. Beide Zahlen sind Untergrenzen, und vergleichbar sind sie nur deshalb, weil der Funktionsumfang beider in der Preisliste derselbe ist, nicht weil eine von ihnen eine Rechnung wäre, die sich ohne Prüfung unterschreiben ließe.

Die Miete gibt es nur auf Laravel und nur zusammen mit unserem Hosting, und diese Grenze ist keine Geschmacksfrage: In der Mietzeile sind wir für Umgebung, Updates und Wartung verantwortlich, und diese Verantwortung übernehmen wir nur dort, wo Code und Server gleichzeitig in unserer Hand sind. Einen WooCommerce-Shop können Sie bei uns nicht mieten, und wenn Sie auf WooCommerce bleiben oder den Server selbst halten wollen, taugt die Mietzeile unabhängig davon nicht, wie verlockend die Monatszahl aussieht, denn die Monatszahl kauft hier auch die Umgebung, nicht nur die Software.

Untergrenzen zu vergleichen ist ehrlich; sie in das Versprechen zu verwandeln, die Miete koste in fünf Jahren 8.400 €, ist es nicht, weil der Umfang die Miete genauso hebt wie den Bau, nur an einer anderen Stelle — mehr Integrationen, mehr Sprachen, mehr eigene Logik. In der Miete zahlen Sie für die Nutzung samt Hosting; beim Bau bezahlen Sie das System sofort und danach getrennt dafür, dass es lebendig bleibt. Wo jede der beiden endet, entscheidet der Umfang, deshalb kalkulieren wir beide für das Projekt und lesen sie nicht aus der Preisliste als endgültige Rechnung, und wer jetzt schon die genaue Fünfjahressumme verlangt, verlangt das, was die Preisliste bewusst nicht gibt.

Die Miete ist richtig, wenn Sie den Pro-Umfang ohne die einmaligen 9.500 € wollen und bereit sind, in unserer Umgebung zu bleiben, und sie ist falsch, wenn das Ziel ist, günstiger als Basic zu werden, weil der Mietumfang nicht der Basic-Umfang ist. Wer mietet, um Pro zu umgehen, umgeht meist die falsche Zahl: Er zahlt trotzdem für Lager, Mehrsprachigkeit und Migration, nur monatsweise, und entdeckt nach einem Jahr, dass er dasselbe Pro gekauft hat, nur in einem anderen Rhythmus. Passt Ihnen der Rhythmus, ist die Miete ein gutes Werkzeug; ist der Rhythmus nur ein Weg, Pro nicht zu sehen, arbeitet das Werkzeug gegen Sie.

Wann der Shop kein Shop mehr ist

Es gibt den Moment, in dem das Gespräch über Basic und Pro sinnlos wird, weil das, was gebaut werden muss, kein Katalog mit Warenkorb mehr ist. Auf der Essensbestellplattform von LIDO entscheidet nicht die Ware über den Preis, sondern die Adresse: Die Geolokalisierung bestimmt Lieferzone und Gebühr, jedes Restaurant hat sein eigenes Sortiment, und neben den Bestellungen läuft eine eigene Prozessautomatisierung mit Integrationen in mehr als zehn Systeme, darunter Wolt, QWQER und RKeeper. Das ist kein Pro-Shop mit ein paar Aufschlägen, sondern ein Prozess, dem die Shop-Metapher zu eng bleibt, und in solchen Fällen steht in der Preisliste eine andere Zeile; sie hinter dem Shop-Namen zu verstecken heißt, das falsche Produkt mit dem richtigen Lächeln zu verkaufen.

Ein Laravel-System mit festem Umfang beginnt bei 8.000 €, und dieses „ab“ ist echt: Umfang, Termin und Preis werden vor der Arbeit festgeschrieben, aber die Einstiegszahl selbst ist weder Shop-Basic noch Shop-Pro. Der Stundensatz von 50 € gehört zu derselben Schicht, zur Arbeit nach Zeit und Material mit einem Bericht jeden Monat und ohne langfristige Bindung, nicht zum Shop-Paket. Diesen Satz mit dem Shop-Paket zu vermischen heißt sich vorzustellen, 4.500 € seien neunzig Stunden, die man drauflegen kann, bis ein System entsteht — dabei entsteht nur ein unklarer Vertrag, in dem beide Seiten anders zählen, was schon bezahlt ist.

Die Grenze erkennt man an der Frage, nicht am Umsatz, und das ist wichtig, weil der Umsatz hier nicht lügt, aber auch nichts entscheidet. Brauchen Sie einen Katalog, aus dem der Käufer selbst auswählt, bezahlt und eine Sendung erhält, sind Sie noch im Shop-Produkt, auch wenn der Katalog groß ist. Wird eine Bestellung erst zur Bestellung nach Zone, nach Koch, nach der Freigabe eines anderen Systems oder nach einer Logik, für die ein fertiger Shop kein Wort hat, haben Sie die Grenze überschritten. Wir verstecken diese Grenze nicht, um die teurere Zeile zu verkaufen; wir benennen sie, um keinen Shop dort zu verkaufen, wo der Shop die erste echte Woche nicht aushält.

Hier ziehen Ehrlichkeit und Überreden in entgegengesetzte Richtungen, weil die Shop-Seite verkaufbarer wirkt als die System-Seite, und es klingt angenehmer zu hören, das sei Pro mit ein paar Integrationen, als zu hören, das sei kein Shop mehr. Den zweiten Satz sagen wir trotzdem, weil der erste nach dem Start zum Vorwurf wird, und der Vorwurf über das falsche Produkt ist teurer als ein verlorenes Angebot. Kommt Ihnen dieser Unterschied zu scharf vor, ist das ein Zeichen, dass die Grenze schon nah ist, nicht dass wir sie erfunden hätten, um ein einfaches Projekt zu verkomplizieren.

Acht bis zweiunddreißig Wochen sind nicht die Summe von vier Phasen

Die Frist, die wir veröffentlichen, beträgt acht bis zweiunddreißig Wochen von der Analyse bis zum Launch, abhängig vom Umfang, und der Prozess ist Analyse eine bis zwei Wochen, Design zwei bis drei, Entwicklung vier bis zehn, dann der Launch im geplanten Fenster und die ersten dreißig Tage in erhöhter Bereitschaft. Addiert man diese Phasen, kommen sieben bis fünfzehn Wochen plus ein Launch heraus, für den keine Wochenzahl geschrieben steht, und das ist nicht dieselbe Zahl wie 8–32. Die Phasen zusammenzuzählen, um die veröffentlichte Spanne zu erklären, heißt, eine Arithmetik zu erfinden, die in der Preisliste nicht steht, und sich danach zu wundern, warum das Projekt nicht in das Versprochene passte, obwohl das Versprochene keine Summe war.

Die achte Woche ist möglich, wenn der Umfang Basic ist, der Inhalt steht und die Integrationen jene sind, die schon enthalten sind; die zweiunddreißigste erscheint, wenn die Migration groß ist, mehrere Sprachen dazukommen, die Buchhaltung mit dem Shop zusammengeführt werden muss oder sich der Prozess unterwegs ändert. Zeit hebt den Preis nicht, weil eine Woche selbst eine Preislistenzeile wäre, sondern weil ein längerer Weg fast immer mehr Entscheidungen bedeutet, die in der Analyse noch niemand genannt hatte. Genau deshalb ist das Ende der Analyse für uns ein klarer Umfang und ein klarer Preis, keine grobe Schätzung: Solange dieses Ende nicht da ist, ist jede Frist ein Wunsch, und Wünsche verkaufen wir nicht als Zeitplan.

Das Warten auf Inhalte ist die Stelle, an der der Zeitplan am häufigsten rutscht, und er rutscht vor dem Code, nicht in seiner Mitte, denn ohne Texte, Bilder und Artikeldaten steht das Design, und solange das Design steht, beginnt die Entwicklung nicht. Eine kurze Frist wird an dieser Stelle nicht durch schnelleres Arbeiten verdient; sie wird erkauft, indem man die Prüfung auslässt oder einen Shop startet, in dem die Hälfte des Katalogs noch Platzhalter ist. Das tun wir nicht, auch dann nicht, wenn das Angebot deshalb langsamer wirkt als das Versprechen, das ein Wettbewerber ohne Inhaltsliste geschrieben hat, denn ein Shop, der leer aufgeht, ist nicht schnell — er ist unfertig, und einen unfertigen Shop bemerkt der Käufer früher als den Zeitplan.

Kleiner anzufangen ist auch ein Instrument des Termins, nicht nur des Preises, denn ein Shop, der mit Katalog, Zahlungen und Versand live geht, liegt am kürzeren Ende, und die Pro-Zeilen können kommen, wenn sie keine Hypothese mehr sind. Ein Shop, der alle fünf Pro-Zeilen plus Buchhaltung am ersten Tag will, steht am längeren Ende, und diese Länge ist ehrlich. Diese Länge zu verstecken, damit das Angebot schneller aussieht, heißt, die Verspätung in die Woche zu verschieben, in der Sie schon Werbung versprochen haben — und dann ist die Verspätung keine Frage unseres Zeitplans mehr, sondern eine Frage Ihrer Kampagne.

Was kosten Onlineshop-Pflichten, wenn der Shop schon offen ist

Es gibt Kosten, die das Paket nicht heben und die trotzdem auch dann zu zahlen sind, wenn Sie bei Basic bleiben, und das ist keine fünfte Version, sondern Pflichten, ohne die der Shop fertig aussehen darf und für Verbraucher nicht geöffnet werden darf. Artikel 246a des Einführungsgesetzes zum BGB verlangt, dass der Käufer vor der Bindung die Identität des Verkäufers, den Endpreis einschließlich Steuern, die Lieferkosten, das Widerrufsrecht mit Formular und die Art der Vertragserfüllung klar sieht. Diese Informationen werden Vertragsinhalt, und nachzuweisen, dass sie erteilt wurden, ist Sache des Verkäufers, nicht des Käufers.

Auf der Website wird daraus konkrete Arbeit an den Bestellseiten: Unmittelbar vor der Bestellung müssen Preis und Lieferung sichtbar sein, die Schaltfläche muss sagen, dass die Bestellung eine Zahlungspflicht begründet — gesetzlich trägt sie „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine ebenso klare Formulierung — sonst kommt der Vertrag nicht zustande, und Lieferbeschränkungen sowie Zahlungsmittel sind spätestens zu Beginn des Bestellvorgangs anzugeben. Das ist keine monatelange Plugin-Arbeit und kein Argument, auf Pro zu wechseln, sondern Text, Schaltflächenformulierung und die Reihenfolge, in der der Preis erscheint, und diese Arbeit gehört schon zum ersten Start, weil der Shop sonst eröffnet wird, ohne die gesetzlichen Fernabsatzpflichten zu erfüllen.

Das Widerrufsrecht des Verbrauchers beträgt vierzehn Tage, nicht vierzehn Werktage, und bei Waren läuft die Frist ab dem Tag, an dem die Ware in seinem Besitz ist; fehlt die Belehrung über den Widerruf, erlischt das Recht erst zwölf Monate und vierzehn Tage nach dem Zeitpunkt, an dem die ursprüngliche Frist begonnen hätte. Ausnahmen gibt es — Ware nach Vorgabe, eindeutig personalisierte Ware, geöffnete Hygieneverpackung — und sie dürfen nicht weiter gezogen werden, als das Gesetz erlaubt, so bequem es wäre zu erklären, in diesem Shop könne man nicht zurückgeben. Die Bestätigung des Vertrags muss auf einem dauerhaften Datenträger spätestens bei der Lieferung zugehen, und das alles ist Arbeit eines Basic-Shops genauso wie eines Pro-Shops, weil das Gesetz den Paketnamen nicht kennt.

Zwei Gespräche über die MwSt dürfen hier nicht zu einem verschmelzen, weil sie zwei verschiedenen Verträgen gehören. Unsere Preisliste ist zzgl. MwSt, und die Rechnung an Sie kommt mit der Steuer getrennt; das ist unser Vertrag mit Ihnen. Für den Käufer des Shops muss der Endpreis die Steuern bereits enthalten, und der Regelsteuersatz für Lieferungen und sonstige Leistungen in Deutschland beträgt 19 Prozent nach dem Umsatzsteuergesetz, auch wenn ermäßigte Sätze für bestimmte Waren existieren und die Behauptung, alles sei 19 Prozent, eine falsche Abkürzung wäre — deshalb bleiben der Preis, den der Verbraucher sieht, und der Preis, den Sie in unserem Angebot sehen, zwei verschiedene Spalten.

Die strukturierte elektronische Rechnung ist die dritte Zeile, die ältere Presseartikel noch falsch datieren, obwohl das Bundesfinanzministerium heute sagt, dass gegenüber der Bundesverwaltung die Rechnung als XRechnung nach EN 16931 schon länger Pflicht ist, dass zwischen inländischen Unternehmen seit dem 1. Januar 2025 regelmäßig eine E-Rechnung zu verwenden ist, begleitet von Übergangsregeln, und dass private Endverbraucher davon nicht betroffen sind. Das ist keine Pflicht für jeden Shop, ab morgen E-Rechnungen an Verbraucher auszustellen, aber ein Grund, den Buchhaltungsanschluss offenzuhalten, wenn Sie schon jetzt an den Staat oder in absehbarer Zeit an Unternehmen verkaufen — und kein Grund, mit Pro zu beginnen, wenn die Käufer Menschen sind, die ein vierzehntägiges Widerrufsrecht brauchen und keine Datei nach EN 16931.

Die Cookie-Einwilligung ist noch eine Zeile, die dieser Artikel nicht umschreibt: Misst die Website Besucher oder zeigt sie Werkzeuge Dritter, ist der Banner keine Dekoration, und dazu, was darin stehen muss, haben wir gesondert geschrieben. Auch diese Arbeit gehört nicht zur Pro-Version, weil sie zu jeder Website gehört, deren Cookies nicht nur die unbedingt erforderlichen sind, und ein Angebot, das sie vergisst, ist nicht günstiger, sondern unvollständig.

Wann Basic reicht und wann wir das nicht sagen

Basic reicht, wenn der Prozess in einen Katalog mit einem Preis, einer Sprache, Zahlung und Versand passt und der Bestand im Shop selbst leben kann, solange die Bestellungen noch nicht viele sind. Für einen sehr kleinen Onlineshop mit Standardprozessen sagen wir das auch, und wir sagen es auch dann, wenn ein Pro-Angebot beeindruckender wirkte, weil Pro für einen Prozess zu verkaufen, den es nicht gibt, einen Kunden bedeutet, der nach dem Start fragt, wofür er fünftausend oben drauf bezahlt hat. Diese Frage ist verdient, und wir hören sie lieber nicht, auch wenn das eine kleinere Zeile in diesem Angebot heißt.

Pro lohnt sich, wenn eine der fünf Zeilen schon am ersten Tag nötig ist, nicht wenn wir wachsen, weil die zweite Sprache, die zweite Preistabelle, die Migration aus einem lebenden Shop oder ein Lager, ohne das Sie nicht verkaufen dürfen, keine Zukunftsfunktionen sind. Es sind Funktionen des ersten Tages, und sie in Basic zu verstecken, damit die Zahl bei 4.500 € bleibt, heißt, den Streit in die Woche zu verschieben, in der der Shop schon öffnen muss. Die Miete lohnt sich, wenn der Pro-Umfang nötig ist, die einmaligen 9.500 € aber nicht, und wenn Laravel plus unser Hosting zu Ihnen passt; als Basic-Ersatz lohnt sie sich nicht, weil sie keinen günstigeren Umfang kauft, sondern einen anderen Zahlungsrhythmus für denselben Umfang.

Die Systemzeile lohnt sich, wenn das Wort Shop den Prozess nicht mehr beschreibt: Solange wir Warenkorb und Kasse zeigen können, bleiben wir im Shop-Produkt, aber wenn die Bestellung eine Route durch Restaurants, Zonen und fremde Systeme ist, nennen wir das beim richtigen Namen, auch wenn das eine höhere Einstiegszahl und ein längeres Gespräch bedeutet. Ehrlichkeit ist hier kein Marketingstil, sondern der Weg, auf dem das Angebot nach dem Start noch dasselbe Angebot ist, das Sie unterschrieben haben, und das ist die einzige Art, auf die dieser Artikel enden darf: nicht mit einer Zusammenfassung, sondern mit einer Wahl, die Sie treffen können, bevor Ihnen jemand die falsche Zeile verkauft hat.

Wenn Sie wollen, dass wir Ihren Prozess lesen und sagen, welche dieser Zeilen die Ihre ist, schreiben Sie uns. Manchmal ist die ehrlichere Antwort, dass Basic reicht und das Geld für das zweite Jahr zu sparen ist, nicht für den ersten Bildschirm; manchmal ist die Antwort Pro; manchmal ist die Antwort, dass der Shop nicht das Produkt ist. Alle drei gelten, und nur eine von ihnen ist im jeweiligen Fall die richtige, und wir verlieren lieber ein Angebot, in dem wir die falsche Zeile genannt haben, als ein Projekt zu gewinnen, in dem diese Zeile nach dem Start zum Vorwurf wird.

ES
Edijs Stikuts
Inhaber · Webmasters
Entwurf mit KI-Unterstützung erstellt; Fakten geprüft und Inhalt freigegeben von Edijs Stikuts.
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FAQ

Häufig gestellte Fragen.

Was kosten Onlineshop-Pakete?

In unserer Preisliste kostet die Basic-Version 4.500 € und die Pro-Version 9.500 €, beides Einmalzahlungen; die Miete beginnt bei 130 € im Monat plus 600 € und ist nur auf Laravel zusammen mit unserem Hosting verfügbar. Diese Preise sind Richtwerte und zzgl. MwSt, und ein genaues Angebot erstellen wir innerhalb von fünf bis zehn Werktagen nach Klärung des Umfangs. Die Zahl, die Sie wirklich zahlen, ist das Paket, dessen Zeilen Sie brauchen, plus die Arbeit, die nicht im Paket steckt, plus die Pflichten, ohne die Sie den Shop für Verbraucher nicht öffnen dürfen.

Was hebt den Preis von Basic auf Pro?

Fünf Zeilen, die in der Basic-Liste als fehlend stehen: Lagermodul, Mehrsprachigkeit, B2B-Preisstufen und Integrationen, Rabattsystem und Datenmigration. Plattform und Produktzahl erzeugen diese Differenz nicht, denn beide Versionen gibt es auf WooCommerce wie auf Laravel, und unbegrenzte Artikelanzahl steckt schon in der Basic-Version. Ist eine der fünf Zeilen am ersten Tag nötig, ist Pro keine teurere Basic, sondern die richtige Zeile; wenn nicht, raten wir meist dazu, mit Basic zu starten und sie nach den ersten Bestellungen zu ergänzen.

Ist die Miete günstiger als der Bau?

Nur als Untergrenze, und nur wenn Sie Pro-Umfang mit Pro-Umfang vergleichen, nicht Basic mit der Miete. 130 € im Monat über fünf Jahre plus 600 € Einrichtung sind ab 8.400 €; Pro 9.500 € plus Hosting ab 45 € im Monat über fünf Jahre sind ab 12.200 €, und die Updates der Anwendung stecken darin noch nicht. Die Miete gibt es nur auf Laravel zusammen mit unserem Hosting, und ihr Umfang ist derselbe wie bei Pro, deshalb ist sie kein Weg, Basic günstiger zu kaufen.

Hebt die Produktzahl den Paketpreis?

Nein. Unbegrenzte Artikelanzahl steckt schon in der Basic-Version für 4.500 €, deshalb kosten ein Shop mit vierzig Artikeln und ein Shop mit viertausend in dieser Zeile dasselbe. Was im großen Katalog zu kosten beginnt, ist der Prozess um die Zeilen: ob sie auch im Lager, in der zweiten Sprache oder in der zweiten Preistabelle leben. Die Kataloggröße allein ist kein Argument, auf Pro zu wechseln.

Was steckt nicht in 4.500 €?

Lagermodul, Mehrsprachigkeit, B2B-Preisstufen, Rabattsystem und Datenmigration, plus jede spezialisierte Integration, die wir auf Anfrage gesondert kalkulieren. Horizon oder Jumis stecken nicht in Basic, obwohl wir regelmäßig mit ihnen arbeiten, und die Kurier-Schnittstelle ist nicht dasselbe wie das Lagermodul. Außerhalb des Pakets bleiben auch die MwSt auf unserer Rechnung, das Hosting, wenn Sie nicht die Miete wählen, und die Pflichten gegenüber dem Verbraucher: Endpreis mit Steuern, die Widerrufsbelehrung im Fernabsatzvertrag und die Bestellschaltfläche, die auch ein Basic-Shop erfüllen muss.

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